Kirchen und Kino. Der Filmtipp

Das ökumenische Projekt, präsentiert Filme, die von der evangelischen und katholischen Filmarbeit in Deutschland und der Schweiz als »Film des Monats« bzw. als »Kinotipp der katholischen Filmkritik« hervorgehoben wurden. Es sind überzeugende Filme, die unabhängig von ihrer jeweiligen geistigen Beheimatung, die Sehnsucht nach dem Anderen, nach einem »Mehr des Lebens« aufrechterhalten. Der Filmtipp zeigt gelungene Filme verschiedener Genres. Der Filmtipp möchte anregen zum genauen Hinsehen und Lust am Sehen vermitteln, aufklären und zugleich pures Kinovergnügen bereiten.

»Kirchen und Kino. Der Filmtipp« ist nicht zuletzt ein Zeugnis kultureller Kompetenz der Kirchen, die über die ihnen üblicher Weise zugeschriebenen Bereiche, u. a. geistliche Musik, sakrale Kunst und religiöse Literatur, hinausgeht.

»Kirchen und Kino. Der Filmtipp« ist eine Filmreihe der Katholischen Akademie Schwerte - in Westfalen in Zusammenarbeit mit dem Beauftragten für Kunst und Kultur der Evangelischen Kirche von Westfalen, dem Institut für Religionspädagogik und Medienarbeit (IRUM) im Erzbistum Paderborn, der Filmzentrale der EKvW im Evangelischen Medienhaus Bielefeld und den örtlichen evangelischen und katholischen Bildungswerken im Erzbistum Paderborn und in der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Im Oktober 2002 startete die erste Staffel in sieben Orte innerhalb des Erzbistums Paderborn und der Evangelischen Kirche von Westfalen. An der Staffel 2009/2010 beteiligen sich nun 18 Orte: Bad Driburg, Bad Laasphe, Bad Oeynhausen, Gevelsberg, Gütersloh, Hagen, Herne, Höxter, Iserlohn, Lennestadt, Lüdenscheid, Marsberg, Meschede, Neheim, Paderborn, Schmallenberg, Schwerte und Warburg.

Kirchen und Kino: ein Verhältnis zwischen heftiger Ablehnung und gesuchter Nähe. Dabei sind die Berührungspunkte größer als gemeinhin angenommen, denn zentrale Momente eines jeden Lebens: Liebe, Hoffnung, Treue, Hingabe, Vertrauen, Leiden, Sterben, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, Lebens- und Liebessehnsucht sind die Themen des Films, aber auch Kernthemen christlichen Glaubens. Gründe genug, dass die Christen und der künstlerisch autonome Film sich gegenseitig wahrnehmen und ihr jeweils eigenes Wissen, wie denn Leben gelingen könnte, ins Gespräch bringen.

Einen Schwerpunkt bilden in diesem Jahr Filme, die von Menschen in persönlichen und gesellschaftlichen Krisensituationen erzählen. Auf berührende Weise und in oftmals atemberaubenden Bildern zeigen die ausgewählten Werke, dass aus Solidarität, Phantasie und Kreativität immer wieder neue Lebenshoffnung erwächst. Gezeigt werden pro Staffel 8 Filme, in der Regel besteht im Anschluss daran die Möglichkeit zum Austausch. Im abgelaufenen Programmjahr sahen an den Spielstätten mehr als 7000 Menschen die gezeigten Filme.

Arnsberg Hagen Marsberg
Bad Driburg Herne Meschede
Bad Laasphe Höxter Paderborn
Bad Oeynhausen Iserlohn Schwerte
Gevelsberg Lennestadt Warburg
Gütersloh Lüdenscheid