Erzbischof John P. Foley, Zhang Yuan

Robert-Bresson-Preis 2006 für Zhang Yuan

Der chinesische Regisseur Zhang Yuan hat den katholischen Robert-Bresson-Preis 2006 erhalten. Der Preisträger nahm die Auszeichnung, die im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Venedig vergeben wurde, aus den Händen des Präsidenten des Päpstlichen Rates für die sozialen Kommunikationsmittel, Erzbischof John P. Foley, entgegen. In Filmen wie „Ein Bündel Hoffnung“ (1987), „Mama“ (1991), „Die Bastarde von Peking“ (1993), „East Palace, West Palace“ (1996), die hierzulande fast ausschließlich im Fernsehen zu sehen waren, erweist sich der Regisseur als Vertreter einer schonungslose Analyse der chinesischen Gesellschaft. Zhang Yuan sagte in seiner Dankesrede, diese Anerkennung stärke die Hoffnung aller Katholiken seines Landes.
Mit dem Bresson-Preis, der bereits zum siebten Mal von der katholischen Filmzeitschrift „Rivista del Cinematografo“ in Zusammenarbeit mit den Päpstlichen Räten für Medien und Kultur vergeben wird, werden Filmschaffende geehrt, die sich in herausragender Weise mit spirituellen Themen befassen. Die Preisträger der Vorjahre waren Jerzy Stuhr (2005), Wim Wenders (2004), Krzysztof Zanussi (2003), Theo Angelopoulos (2002), Manuel de Oliveira (2001) und Giuseppe Tornatore (2000).
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