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Paradise now!? In der Schriftenreihe der internationalen Forschungsgruppe »Film und Theologie« und der Katholischen Akademie Schwerte ist unter dem Titel »Paradise now!?– Politik - Religion - Gewalt im Spiegel des Films« ein neuer Band erschienen. Mit den Ereignissen des 11. Septembers 2001 ist die Religion als bedeutender politischer Faktor wieder ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Nicht nur selbst ernannte Führerfiguren wie Osama Bin Laden und seine Mitstreiter berufen sich für ihre terroristischen Gewaltakte gerne auf Gott, auch die Gegenseite, vornehmlich in Gestalt des noch amtierenden amerikanischen Präsidenten, schickt gerne (ihren) Gott in den Ring, wenn es gilt, gegen tatsächliche oder vermeintliche Schurken und Bösewichte vorzugehen. Dietmar Regensburger / Gerhard Larcher (Hg.) Paradise now!? Politik – Religion – Gewalt im Spiegel des Films |
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Drei weitere Bände der Schriftenreihe »Film und Theologie« erschienen Philosophisch-theologische und methodische Zugänge zu Lars von Trier und Theo Angelopoulos Im Rahmen des diesjährigen Symposions der Internationalen Forschungsgruppe »Film und Theologie«, das vom 14. bis 17. Mai 2008 in der Katholischen Akademie Schwerte stattfand, konnten gleich drei neue Bände der im Schüren Verlag (Marburg) erscheinenden Schriftenreihe vorgestellt werden. Sie eröffnen Zugänge zu zwei wichtigen Regisseuren der Gegenwart. Charles Martig, Filmbeauftragter der Katholischen Kirche Schweiz und Geschäftsführer des Katholischen Mediendienstes in Zürich, eröffnet in seinem Buch »Kino der Irritationen. Lars von Triers theologische und ästhetische Herausforderung« Zugänge zu einem der bedeutendsten Filmkünstler unserer Zeit. Dies gelingt ihm durch die Untersuchung der ästhetischen Verfahren von Triers aus der Perspektive des von David Bordwell und Kristin Thompson entwickelten analytischen Ansatzes (»Neoformalismus«) und unter Berücksichtigung von modernen Ansätzen der Bildtheologie. Im Mittelpunkt stehen dabei die Filme »Breaking the Waves«, »Dancer in the Dark« und »Dogville«. Der von Stefan Orth, Michael Staiger und Joachim Valentin herausgegebene Band »Dogville – Godville. Methodische Zugänge zu einem Film Lars von Triers« erprobt die Anwendung verschiedener Methoden der Filminterpretation auf ein konkretes Werk des Regisseurs. Der Band, der auf Beiträge zweier Tagungen der Forschungsgruppe zurückgeht, ist zugleich ein für alle Filminteressierten äußerst nützlicher Methoden-Reader wie ein vielstimmiger Kommentar zu »Dogville«. Die Studie »Jenseits von Mythos und Melancholie. Philosophisch-theologische Überlegungen im Anschluss an das Kino von Theo Angelopoulos« von Thilo Rissing nimmt einen weiteren wichtigen Filmregisseur der Gegenwart in den Blick. Entlang der Paradigmen Mythos und Melancholie beschäftigt sich Rissing zum einen mit verschiedenen Perspektiven auf Mensch und Gemeinschaft in Geschichte und Gegenwart, die in den Filmen von Angelopoulos ins Bild gesetzt werden. Zum andern zeichnet er nach, inwiefern seine Filme einen genuinen Beitrag zur Geschichte des Kinos leisten. Ausgangspunkt ist die Feststellung, dass insbesondere der Film als avancierte Kunstform das Verhältnis von Immanenz und Transzendenz, von Sinnverlust und Sinnsuche thematisiert. Film und Theologie Bd. 10 Bd. 11 Bd. 12
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Martig,
Charles/Karrer, Leo (Hg.) Eros und Religion. Erkenntnisse aus dem Reich der Sinne Reihe Film und Theologie, Band 8
Der aktuelle Band
aus der Reihe Film und Theologie stellt Beiträge eines
Symposiums vor, das 2005 in der Katholischen Akademie Schwerte stattfand,
und weitere Aufsätze zum Themenbereich. Ausgangspunkt der Untersuchungen
ist die Feststellung, dass Eros und Religion aus jüdisch-christlicher
Sicht eine spannungsreiche Beziehung eingegangen sind, die bis heute im
Filmschaffen präsent ist. Aus der Sicht des europäischen Autorenfilms
geht es darum, ästhetische Strategien im Umgang mit Körperlichkeit
und Erotik ausfindig zu machen. Was bedeutet der Gegensatz von vergiftetem
Eros und lustvollem Blick für die filmische Erzählperspektive?
Welche Bilder bietet uns das Kino für den Umgang mit Tabuzonen an?
Welche Spiritualität der Ehe und Beziehung lässt sich aus den
Filmen entwickeln? Inhalt:
Informationen und Leseprobe unter: www.schueren-verlag.de Marburg, Schüren-Verlag, 2007, 176 S., ISBN: 3-89472-480-3, Preis: 16,90 € |
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Pasolini,
Pier Paolo Der heilige Paulus Eine kommentierte
und mit einem ausführlicheren Nachwort versehene deutsche Übersetzung
von Pier Paolo Pasolinis Drehbuch zu seinem nicht mehr realisierten Filmprojekt
über den heiligen Paulus. Das für Pasolinis Oeuvre außerordentlich
aufschlußreiche und wichtige Drehbuch ist posthum auf Italienisch
und einige Jahre später noch in französischer Übersetzung
erschienen. In Deutschland ist es noch weitgehend unbekannt und in der
Pasolini-Rezeption weithin unbeachtet geblieben. Herausgeber sind der
Theologe Prof. Reinhold Zwick (Mitglied der Filmkommission) und die Romanistin
Dagmar Reichardt, die die Übersetzung aus dem Italienischen besorgt
hat. Weitere Informationen und Leseprobe unter: www.schueren-verlag.de Marburg: Schüren Verlag, 2007,192 S., ISBN: 978-3-89472-495-5, Preis: 19,90 € |
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Walter
Lesch/Charles Martig/ Joachim Valentin (Hrsg.) Filmkunst und Gesellschaftskritik - Sozialethische Erkundungen Film & Theologie Bd. 7 Die Schriftenreihe der Internationalen katholischen Forschungsgruppe Film und Theologie und der Katholischen Akademie Schwerte untersucht die gesellschaftskritische Mission des Films. Der Graben zwischen dem Kino als Unterhaltungsindustrie und einer engagierten Filmkunst verweist auf alte Gegensätze zwischen Ästhetik und Ethik, Kunst und Leben, Flucht vor der Wirklichkeit und kritischer Wahrnehmung des Alltags. Auch wenn im Film Wirklichkeit nicht einfach abgebildet, sondern in Szene gesetzt und interpretiert wird, bleibt die Frage nach dem Realismus filmischer Ästhetik auch jenseits bekannter Debatten über ideologisch gefärbte Spielarten des künstlerischen und politischen Selbstverständnisses hinaus aktuell. |
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Was tragen Filme zur authentischen Wahrnehmung der sozialen Wirklichkeit bei? Was bedeutet der realistische Kamerablick für die Bildsprache? Wie bestimmt ein filmischer Standpunkt das Verhältnis zwischen gesellschaftlichen Konflikten und Veränderungsimpulsen? Diesen und ähnlichen Fragen gehen die Beiträge des Bandes nach. Ausführlich analysiert werden Filme der Gebrüder Dardenne, von Bruno Dumont, Mike Leigh, Ken Loach, Andreas Dresen, Peter Kahane, Hal Hartley . Als ein Klassiker des gesellschaftskritischen Kinos wird Pier Paolo Pasolini behandelt. Der Dokumentarfilm wird am Beispiel der Filme vonMichael Moore einbezogen. Inhalt: Filmographie Marburg: Schüren Verlag, 2005. ca. 200 S., Pb., 20 Abb. € 16,90, ISBN 3-89472-396-3 |
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Thomas
Lentes , Reinhold Zwick (Hrsg.)
Die Passion Christi Der Film von Mel Gibson und seine theologischen und kunstgeschichtlichen Kontexte
Die heftige Kontroverse um den Film Die Passion Christi hat viele Fragen aufgeworfen, die nicht nur den Film betreffen, sondern auf theologische und kunstgeschichtliche Kontexte verweisen, die zum Teil eine jahrhundertealte Tradition haben. Im Mittelpunkt der anhaltenden Diskussionen stehen dabei vor allem drei Problemfelder: die Gewaltdarstellung, die Zeichnung der jüdischen Gegner Jesu und die Theologie des Films, insbesondere das in ihm vertretene Konzept von Opfer und Sühne. Immer wieder begegnet man Fragen wie: Liegt die explizite Darstellung von brutalster Gewalt nicht auf der Linie alter und neuer |
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Passionsdarstellungen in der bildenden Kunst? Steht der Film nicht in einer ehrwürdigen Tradition der Passionsfrömmigkeit - von der mittelalterlichen Kreuzesmystik bis zu Clemens Brentanos "Das Bittere Leiden unseres Herrn Jesus Christus" nach den Visionen Anna Katharina Emmericks, jenem Buch, das den Regisseur erklärtermaßen entscheidend inspiriert hat? Fällt der dem Film verschiedentlich vorgeworfene Antijudaismus nicht auf die Evangelien als seine Vorlagen zurück? Feiern wir nicht in der Eucharistie eben jenes Opfer, das der Film zwar drastisch, aber grundsätzlich doch in der richtigen Perspektive anvisiert? Ist es nicht der grausame Tod am Kreuz, der uns erlöst hat? In vielerlei Hinsicht sind also Theologie und Kunstgeschichte durch den neuen Passionsfilm angefragt. Bei einem Symposium an der Katholisch-Theologischen Fakultät Münster, zu dem die Forschungsgruppe "Kulturgeschichte und Theologie des Bildes" eingeladen hatte, nahmen ausgewiesene Fachvertreter aus der Perspektive ihrer Disziplin Stellung. Der Band enthält Beiträge von Martin Ebner, Andreas Gormans, Reinhard Hoeps, Otto Huber, Thomas Lentes, Thomas Schärtl, Martin Stuflesser, Jürgen Werbick und Reinhold Zwick.
Münster: Aschendorff
Verlag, 2004, 224 Seiten, Paperback, |
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Stefan Orth/ Michael
Staiger/ Joachim Valentin (Hrsg.) |
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auf diese Weise ganz verschiedene Kinderwelten in einen spannungsvollen Dialog gebracht werden.Nach einer allgemeinen theologisch-philosophischen Einführung von Joachim Valentin in das Thema, gibt Thomas Kroll einen strukturierten Überblick über Typologien des Kindes im Spielfilm. Es folgen "Werkfilmographien", die sich den Kindern in den Filmen von Pier Paolo Pasolini (Reinhold Zwick), Wim Wenders (Thomas Kroll) und Caroline Link (Peter Hasenberg) widmen. Analysen einzelner Spielfilme gibt es zu Andrej Tarkowskij "Iwans Kindheit" (Christian Wessely), Theo Angelopoulos' "Landschaft im Nebel" (Stefan Orth) und Jacques Doillons "Ponette" (Leo Karrer). Weitere Beiträge widmen sich den Kindern in Hollywoodfilmen über Tod und Jenseits (Maichel Staiger), Kindern im iranischen und nordafrikanischen Film und der Frage der Geschlechterrollen im zeitgenössischen Kinderfilm. Den Abschluss bildet ein Interview mit dem Regisseur Florian Gallenberger, der für seinen Film "Quiero ser" über Straßenkinder in Mexiko 1999 den Studentenfilm-Oscar und 2000 den Kurzfilm-Oscar erhielt und bei dem Symposium zu Gast war. Ein Filmregister und eine Auswahlbibliographie runden den Band ab. Inhaltsverzeichnis: Leseprobe: "Einleitung"
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