Literatur & mehr

Paradise now!?
Politik – Religion – Gewalt im Spiegel des Films

In der Schriftenreihe der internationalen Forschungsgruppe »Film und Theologie« und der Katholischen Akademie Schwerte ist unter dem Titel »Paradise now!?– Politik – Religion – Gewalt im Spiegel des Films« ein neuer Band erschienen. Mit den Ereignissen des 11. Septembers 2001 ist die Religion als bedeutender politischer Faktor wieder ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Nicht nur selbst ernannte Führerfiguren wie Osama Bin Laden und seine Mitstreiter berufen sich für ihre terroristischen Gewaltakte gerne auf Gott, auch die Gegenseite, vornehmlich in Gestalt des noch amtierenden amerikanischen Präsidenten, schickt gerne (ihren) Gott in den Ring, wenn es gilt, gegen tatsächliche oder vermeintliche Schurken und Bösewichte vorzugehen.
Die Auseinandersetzung mit exemplarischen, in Filmen oft sehr hautnah erzählten Menschenschicksalen kann helfen, die komplexen und wechselvollen Zusammenhänge von Religion, Politik und Gewalt verstehen zu lernen. Filmische Erzählungen zeigen zudem sehr anschaulich, dass eine einfache Scheidung in Opfer und Täter, in Gut und Böse häufig unmöglich ist.
Neben systematischen Überlegungen zum Spannungsverhältnis von Politik, Religion und Gewalt wird die Thematik in Analysen ausgewählter Filme zur NS-Geschichte und zum Israel-Palästina-Konflikt verfolgt. Besprochene Filme: Triumph des Willens (Leni Riefenstahl, 1935), Der neunte Tag (Volker Schlöndorff, 2004), Sophie Scholl: Die letzten Tage (Marc Rothermund, 2005), Die Weiße Rose (Michael Verhoeven, 1982), Fünf letzte Tage (Percy Adlon, 1982), Paradise Now (Hany Abu-Assad, 2005); Promises (Joel Shapiro, 2001), My Terrorist (Yulie Cohen Gerstel, 2002).

Dietmar Regensburger / Gerhard Larcher (Hg.) Paradise now!? Politik – Religion – Gewalt im Spiegel des Films
Marburg (Schüren Verlag) 2008
ISBN: 978-3-89472-531-0
24,90 € Über den Buchhandel beziehbar

Drei weitere Bände der Schriftenreihe »Film und Theologie« erschienen

Philosophisch-theologische und methodische Zugänge zu Lars von Trier und Theo Angelopoulos

Im Rahmen des diesjährigen Symposions der Internationalen Forschungsgruppe »Film und Theologie«, das vom 14. bis 17. Mai 2008 in der Katholischen Akademie Schwerte stattfand, konnten gleich drei neue Bände der im Schüren Verlag (Marburg) erscheinenden Schriftenreihe vorgestellt werden. Sie eröffnen Zugänge zu zwei wichtigen Regisseuren der Gegenwart.

Charles Martig, Filmbeauftragter der Katholischen Kirche Schweiz und Geschäftsführer des Katholischen Mediendienstes in Zürich, eröffnet in seinem Buch »Kino der Irritationen. Lars von Triers theologische und ästhetische Herausforderung« Zugänge zu einem der bedeutendsten Filmkünstler unserer Zeit. Dies gelingt ihm durch die Untersuchung der ästhetischen Verfahren von Triers aus der Perspektive des von David Bordwell und Kristin Thompson entwickelten analytischen Ansatzes (»Neoformalismus«) und unter Berücksichtigung von modernen Ansätzen der Bildtheologie. Im Mittelpunkt stehen dabei die Filme »Breaking the Waves«, »Dancer in the Dark« und »Dogville«.

Der von Stefan Orth, Michael Staiger und Joachim Valentin herausgegebene Band »Dogville – Godville. Methodische Zugänge zu einem Film Lars von Triers« erprobt die Anwendung verschiedener Methoden der Filminterpretation auf ein konkretes Werk des Regisseurs. Der Band, der auf Beiträge zweier Tagungen der Forschungsgruppe zurückgeht, ist zugleich ein für alle Filminteressierten äußerst nützlicher Methoden-Reader wie ein vielstimmiger Kommentar zu »Dogville«.

Die Studie »Jenseits von Mythos und Melancholie. Philosophisch-theologische Überlegungen im Anschluss an das Kino von Theo Angelopoulos« von Thilo Rissing nimmt einen weiteren wichtigen Filmregisseur der Gegenwart in den Blick. Entlang der Paradigmen Mythos und Melancholie beschäftigt sich Rissing zum einen mit verschiedenen Perspektiven auf Mensch und Gemeinschaft in Geschichte und Gegenwart, die in den Filmen von Angelopoulos ins Bild gesetzt werden. Zum andern zeichnet er nach, inwiefern seine Filme einen genuinen Beitrag zur Geschichte des Kinos leisten. Ausgangspunkt ist die Feststellung, dass insbesondere der Film als avancierte Kunstform das Verhältnis von Immanenz und Transzendenz, von Sinnverlust und Sinnsuche thematisiert.

Film und Theologie
Schriftenreihe der internationalen Forschungsgruppe »Film und Theologie« und der Katholischen Akademie Schwerte

Bd. 10
Charles Martig
Kino der Irritation.
Lars von Triers theologische und ästhetische Herausforderung
ISBN: 978-3-89472-532-7
16,90 €

Bd. 11
Thilo Rissing
Jenseits von Mythos und Melancholie. Philosophisch-theologische Überlegungen im Anschluss an das Kino von Theo Angelopulos
ISBN: 978-3-89472-625-6
24,90 €

Bd. 12
Stefan Orth/Michael Staiger/Joachim Valentin (Hg.)
Dogville – Godville.
Methodische Zugänge zu einem Film Lars von Triers
ISBN: 978-3-89472-631-7
19,90 €

Martig, Charles/Karrer, Leo (Hg.)
Eros und Religion.
Erkenntnisse aus dem Reich der Sinne
Reihe Film und Theologie, Band 8
Der aktuelle Band aus der Reihe „Film und Theologie“ stellt Beiträge eines Symposiums vor, das 2005 in der Katholischen Akademie Schwerte stattfand, und weitere Aufsätze zum Themenbereich. Ausgangspunkt der Untersuchungen ist die Feststellung, dass Eros und Religion aus jüdisch-christlicher Sicht eine spannungsreiche Beziehung eingegangen sind, die bis heute im Filmschaffen präsent ist. Aus der Sicht des europäischen Autorenfilms geht es darum, ästhetische Strategien im Umgang mit Körperlichkeit und Erotik ausfindig zu machen. Was bedeutet der Gegensatz von „vergiftetem Eros“ und „lustvollem Blick“ für die filmische Erzählperspektive? Welche Bilder bietet uns das Kino für den Umgang mit Tabuzonen an? Welche Spiritualität der Ehe und Beziehung lässt sich aus den Filmen entwickeln?
Der Band bietet grundlegende Auseinandersetzungen mit dem Thema, u.a. auch zu einer Theologie des Eros auf Grundlage der Enzyklika „Deus Caritas est“ sowie Interpretationen von Filmen von Pedro Almodóvar, Patrice Chéreau („Intimacy“), Jean-Luc Godard („Maria und Josef“), Michael Haneke, Krzysztof Kieslowski, Frédéric Fonteyne sowie zur Behandlung der Erotik im Bollywood-Kino.

Inhalt:
Einleitung der Herausgeber
Theresia Heimerl: Der vergiftete Eros. Eros, Körperlichkeit und christliche Theologie von der Antike bis zur Postmoderne
Walter Lesch: Bilder und Geschichten einer irdischen Religion der Liebe. Soziologische Ansätze und filmische Resonanzen
Thomas Kroll: Vom Eros zur Ehe? Die Sinnlichkeit des Kinos als Herausforderung für die Praktische Theologie
Pierre Bühler: Eros und Religion aus biblisch-theologischer Sicht
Daria Pezzoli-Olgiati: Eros und Religion im Film. Eine religionswissenschaftliche Erkundung
Franjo Vidovic: «Dass Liebe nun Endgültigkeit will». Überlegungen zu einer katholischen Theologie des Eros anlässlich der Enzyklika „Deus Caritas est“
Stefanie Knauß: Authentizität und Ambiguität. Körper, Identität und gender in den Filmen von Pedro Almodóvar
Stefan Orth: Alle Lust will Ewigkeit. Patrice Chéreaus Film INTIMACY
Ulrike Vollmer: Heilige Ehrfurcht oder banaler Voyeurismus? Mutter(Gottes)schaft sinnlich betrachtet
Freek L. Bakker: Bollywood als religiöses und erotisches Kino. Zum Verhältnis von hinduistischen mythologicals und erotischer Darstellung
Werner Biedermann: Werbung für die Sinnlichkeit. Erotische Filme in Kinoanzeigen der 1960er und 1970er Jahre
Vom Production Code zum Blickwechsel
Wolfgang Luley und Sonja Toepfer: Wie erzählen Filme von Liebe, Eros, Begehren und Sexualität?

Informationen und Leseprobe unter: www.schueren-verlag.de

Marburg, Schüren-Verlag, 2007, 176 S., ISBN: 3-89472-480-3, Preis: 16,90 €

Pasolini, Pier Paolo
Der heilige Paulus
Eine kommentierte und mit einem ausführlicheren Nachwort versehene deutsche Übersetzung von Pier Paolo Pasolinis Drehbuch zu seinem nicht mehr realisierten Filmprojekt über den heiligen Paulus. Das für Pasolinis Oeuvre außerordentlich aufschlußreiche und wichtige Drehbuch ist posthum auf Italienisch und einige Jahre später noch in französischer Übersetzung erschienen. In Deutschland ist es noch weitgehend unbekannt und in der Pasolini-Rezeption weithin unbeachtet geblieben. Herausgeber sind der Theologe Prof. Reinhold Zwick (Mitglied der Filmkommission) und die Romanistin Dagmar Reichardt, die die Übersetzung aus dem Italienischen besorgt hat.
Der Band enthält neben der Übersetzung und einem Kommentar ein ausführliches Nachwort, das die Entstehungsgeschichte und die Bedeutung des Drehbuchs in filmgeschichtlicher und theologischer Hinsicht würdigt, und v.a. auch den Stellenwert des Projekts im Werk Pasolinis (u.a. die Paulus-Spuren in anderen Arbeiten) herausstellt.

Weitere Informationen und Leseprobe unter: www.schueren-verlag.de

Marburg: Schüren Verlag, 2007,192 S., ISBN: 978-3-89472-495-5, Preis: 19,90 €

Walter Lesch/Charles Martig/ Joachim Valentin (Hrsg.)
Filmkunst und Gesellschaftskritik – Sozialethische Erkundungen
Film & Theologie Bd. 7
Die Schriftenreihe der Internationalen katholischen Forschungsgruppe Film und Theologie und der Katholischen Akademie Schwerte untersucht die gesellschaftskritische Mission des Films. Der Graben zwischen dem Kino als Unterhaltungsindustrie und einer engagierten Filmkunst verweist auf alte Gegensätze zwischen Ästhetik und Ethik, Kunst und Leben, Flucht vor der Wirklichkeit und kritischer Wahrnehmung des Alltags. Auch wenn im Film Wirklichkeit nicht einfach abgebildet, sondern in Szene gesetzt und interpretiert wird, bleibt die Frage nach dem Realismus filmischer Ästhetik auch jenseits bekannter Debatten über ideologisch gefärbte Spielarten des künstlerischen und politischen Selbstverständnisses hinaus aktuell.

Was tragen Filme zur authentischen Wahrnehmung der sozialen Wirklichkeit bei? Was bedeutet der realistische Kamerablick für die Bildsprache? Wie bestimmt ein filmischer Standpunkt das Verhältnis zwischen gesellschaftlichen Konflikten und Veränderungsimpulsen? Diesen und ähnlichen Fragen gehen die Beiträge des Bandes nach. Ausführlich analysiert werden Filme der Gebrüder Dardenne, von Bruno Dumont, Mike Leigh, Ken Loach, Andreas Dresen, Peter Kahane, Hal Hartley . Als ein Klassiker des gesellschaftskritischen Kinos wird Pier Paolo Pasolini behandelt. Der Dokumentarfilm wird am Beispiel der Filme vonMichael Moore einbezogen.

Inhalt:
Walter Lesch Einleitung: Filmkunst und Gesellschaftskritik – Neue Zugänge zu einem alten Problem
Walter Lesch Belgische Traditionen des Dokumentar- und Sozialfilms im Überblick
Walter Lesch / Charles Martig Interpretation zu Jean-Pierre und Luc Dardennes La Promesse, Rosetta und Le Fils
Reinhold Zwick Zu Bruno Dumonts La Vie de Jesus
Dietmar Regensburger Dumont und Bresson
Gretel Freitag Der Verlust der Sakralität in der modernen Gesellschaft – Pier Paolo Pasolini gelesen mit Bataille
Peter Hasenberg Sozialkritik im Britischen Film (M. Leigh, K. Loach u.a.)
Alexander Ornella Mediale Inszenierung von Wirklichkeit oder Michael Moores Sein und Schein
Dominik Bertrand-Pfaff Hal Hartleys Book of Life – ein Ort praktischer Urteilssuche?
Helmut Morsbach DEFA-Filme und die soziale Frage im Überblick
Franz Günther Weyrich Andreas Dresen
Auf der Suche nach einer anderen Gesellschaft. Ein Gespräch mit Peter Kahane über seinen Film Die Architekten
Michael Staiger Sozialkritik im Dogma-Stil. Auf der Suche nach einer Ästhetik der Wahrheit
Joachim Valentin / Charles Martig / Alexander Ornella / Gerhard Larcher / Christian Wessely Statements zum Verhältnis von theologisch motivierter Gesellschaftskritik und Filmanalyse

Filmographie
Auswahlbibliographie
Die Autorin und Autoren

Marburg: Schüren Verlag, 2005. ca. 200 S., Pb., 20 Abb. € 16,90, ISBN 3-89472-396-3

Thomas Lentes , Reinhold Zwick (Hrsg.)
Die Passion Christi

Der Film von Mel Gibson und seine theologischen und kunstgeschichtlichen Kontexte

Die heftige Kontroverse um den Film „Die Passion Christi“ hat viele Fragen aufgeworfen, die nicht nur den Film betreffen, sondern auf theologische und kunstgeschichtliche Kontexte verweisen, die zum Teil eine jahrhundertealte Tradition haben. Im Mittelpunkt der anhaltenden Diskussionen stehen dabei vor allem drei Problemfelder: die Gewaltdarstellung, die Zeichnung der jüdischen Gegner Jesu und die Theologie des Films, insbesondere das in ihm vertretene Konzept von Opfer und Sühne. Immer wieder begegnet man Fragen wie: Liegt die explizite Darstellung von brutalster Gewalt nicht auf der Linie alter und neuer

Passionsdarstellungen in der bildenden Kunst? Steht der Film nicht in einer ehrwürdigen Tradition der Passionsfrömmigkeit – von der mittelalterlichen Kreuzesmystik bis zu Clemens Brentanos „Das Bittere Leiden unseres Herrn Jesus Christus“ nach den Visionen Anna Katharina Emmericks, jenem Buch, das den Regisseur erklärtermaßen entscheidend inspiriert hat? Fällt der dem Film verschiedentlich vorgeworfene Antijudaismus nicht auf die Evangelien als seine Vorlagen zurück? Feiern wir nicht in der Eucharistie eben jenes Opfer, das der Film zwar drastisch, aber grundsätzlich doch in der richtigen Perspektive anvisiert? Ist es nicht der grausame Tod am Kreuz, der uns erlöst hat?

In vielerlei Hinsicht sind also Theologie und Kunstgeschichte durch den neuen Passionsfilm angefragt. Bei einem Symposium an der Katholisch-Theologischen Fakultät Münster, zu dem die Forschungsgruppe „Kulturgeschichte und Theologie des Bildes“ eingeladen hatte, nahmen ausgewiesene Fachvertreter aus der Perspektive ihrer Disziplin Stellung. Der Band enthält Beiträge von Martin Ebner, Andreas Gormans, Reinhard Hoeps, Otto Huber, Thomas Lentes, Thomas Schärtl, Martin Stuflesser, Jürgen Werbick und Reinhold Zwick.

Münster: Aschendorff Verlag, 2004, 224 Seiten, Paperback,
Preis: 12.80 EUR, ISBN 3-402-06555-X

Stefan Orth/ Michael Staiger/ Joachim Valentin (Hrsg.)

Kinder im Kino – Religiöse Dimensionen
Film und Theologie 6

Kinder als Protagonisten von Spielfilmen stehen im Mittelpunkt des neuen Bandes der Reihe „Film und Theologie“, der die im Rahmen eines Symposium der internationalen Forschungsgruppe gehaltenen Vorträge sowie einige thematisch weiterführende Beiträge präsentiert. Regiseure haben immer wieder Kinder als Handlungs- und Perspektiventräger gewählt, um nicht nur Licht und Schatten der Kindheit zu thematisieren, sondern im Blick der Kinder existenzielle
Fragen neu und anders zu erfassen. Im Mittelpunkt der Beiträge stehen Regisseure und Filme des europäischen Autorenkinos, aber auch das Hollywod-Kinos wird einbezogen wie auch Beispiele aus dem iranischen Kinos, so dass

auf diese Weise ganz verschiedene Kinderwelten in einen spannungsvollen Dialog gebracht werden.Nach einer allgemeinen theologisch-philosophischen Einführung von Joachim Valentin in das Thema, gibt Thomas Kroll einen strukturierten Überblick über Typologien des Kindes im Spielfilm. Es folgen „Werkfilmographien“, die sich den Kindern in den Filmen von Pier Paolo Pasolini (Reinhold Zwick), Wim Wenders (Thomas Kroll) und Caroline Link (Peter Hasenberg) widmen. Analysen einzelner Spielfilme gibt es zu Andrej Tarkowskij „Iwans Kindheit“ (Christian Wessely), Theo Angelopoulos‘ „Landschaft im Nebel“ (Stefan Orth) und Jacques Doillons „Ponette“ (Leo Karrer). Weitere Beiträge widmen sich den Kindern in Hollywoodfilmen über Tod und Jenseits (Maichel Staiger), Kindern im iranischen und nordafrikanischen Film und der Frage der Geschlechterrollen im zeitgenössischen Kinderfilm. Den Abschluss bildet ein Interview mit dem Regisseur Florian Gallenberger, der für seinen Film „Quiero ser“ über Straßenkinder in Mexiko 1999 den Studentenfilm-Oscar und 2000 den Kurzfilm-Oscar erhielt und bei dem Symposium zu Gast war. Ein Filmregister und eine Auswahlbibliographie runden den Band ab.

Inhaltsverzeichnis:
Joachim Valentin: Kinder sehen uns an – Wie sehen wir sie? Eine historisch-kritische Phänomenologie des Kindes
Thomas Kroll: Licht und Schatten der Kindheit. Spurensuche im Kino
Reinhold Zwick: Pasolinis Kinder. Zwischen Evangelium und Dritter Welt
Thomas Kroll: Guck mal! Das Motiv des Kindes und der Kindheit in Wim Wenders‘ Filmen
Peter Hasenberg: Die klugen Kinder und die Komplexität des Lebens. Figuren und Themen in den Filmen von Caroline Link
Christian Wessely: Zwischen Traum und Albtraum. Iwans Kindheit
Stephan Orth: Kinderschicksale als Spiegel der Hoffnung. Eine theologische Interpretation von Theo Angelopoulos ‚Landschaft im Nebel‘
Leo Karrer: Ponette trauert. Existenzielle Fragen eines Kindes angesichts des Todes
Michael Staiger: Tod und Jenseits in Hollywood. Kinder in ‚The Others‘ und ‚The Sixth Sense‘
Amion Farzanefar: Auf der Suche nach dem verlorenen Horizont: Kinder im iranischen Film
Stefanie Knauss: Der kleine Mann und die kleine Miss. Zur Gender-Frage im zeitgenössischen Kinderfilm
Kinder auf der Straße. Ein Gespräch mit Florian Gallenberger über seinen Film ‚Quiero ser‘
Verzeichnis der erwähnten Filme
Bibliographie zum Thema Kinder im Kino

Marburg: Schüren Verlag
240 S., Pb., EUR 19,90

Leseprobe: „Einleitung“ unter
http://www.schueren-verlag.de/ftp/kinder-im-Kino.pdf
die Forschungsgruppe „Film und Theologie“ unter:
http://www.film-und-theologie.de