| Kinotipp der katholischen Filmkritik 170/Mai 2007 | ||
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Der Traum DK 2006
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Dänemark im Sommer
1969: Der 13-jährige Frits lebt mit Mutter, Vater und zwei kleinen
Schwestern auf einem Bauernhof, doch von ländlicher Idylle ist nicht
zu sprechen: Der Vater wird wegen Depressionen in eine Heilanstalt eingewiesen,
und der Wechsel auf eine neue Schule entpuppt sich nach den Ferien als
schwere Prüfung für den Jungen, da ein despotischer Direktor
die Kinder mit drakonischen Strafen quält und an vorsintflutlichen
Erziehungsidealen festhält. Frits, dessen großes Vorbild Martin
Luther King ist, stellt sich mutig gegen dessen Regime und hält an
seinem Traum von Gerechtigkeit fest, obwohl ihm weder seine Schulkameraden
noch die Eltern und ein unkonventioneller junger Lehrer in letzter Konsequenz
den Rücken stärken. Doch Frits will keine faulen Kompromisse
schließen und seine Ideale nicht aufgeben. |