| Kinotipp der katholischen Filmkritik 166/Dezember 2006 | ||
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Mondscheinkinder Deutschland 2005
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Die pubertierende
Lisa trägt eine schwere Last: Das Mädchen ist die engste Bezugsperson
für den kleinen Paul, Lisas Bruder, der wegen einer schweren Hautkrankheit
nie dem Tageslicht ausgesetzt werden darf. Paul leidet in der abgedunkelten
Wohnung darunter, dass er keine Schule besuchen und nicht im Hof mit anderen
Kindern spielen kann. Aufopfernd kümmert sich Lisa um ihn und unterhält
ihn mit selbsterfundenen Geschichten, in denen Paul als mutiger Raumfahrer
galaktische Abenteuer erlebt. Dafür zahlt sie einen hohen Preis,
denn bei seinen Altersgenossen eckt das zurückgezogene Mädchen
mit dem Monster-Bruder an. Als Lisa sich verliebt und Pauls
Gesundheitszustand immer prekärer wird, wird ihre innere Kraft auf
eine Zerreißprobe gestellt. |