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Filmfestival
Mannheim-Heidelberg Der Preis der Ökumenische Jury beim 56. Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg (10.-21. Oktober 2007) ging an den Film
Uden for kærligheden
(Die Muslimin und der Jude)
Der Film erzählt die Geschichte eines Mannes, der nach dem Tod seiner Frau mit seinem 5-jährigen Sohn bei seinem Eltern am Rand von Kopenhagen lebt. Sein größtes Ziel ist es, nach Amerika zu gehen. Eines Tages lernt er eine pakistanische Muslimin kennen, die einen kleinen Laden betreibt. Um sich Geld für die Amerikareise zu verdienen, hilft er im Laden. Daraus entwickelt sich eine zarte Liebesbeziehung, aber auch ein Konflikt, der sich zuspitzt als die Jewish Defence League den Laden der jungen Frau überfällt.
Die Jury würdigte mit ihrer Auszeichnung die anrührende Geschichte einer Beziehung, die das Unmögliche möglich macht. In einer Liebesgeschichte zwischen einem Juden und einer Muslimin thematisiert Daniel Espinosa den nie enden wollenden Konflikt zweier verfeindeter Kulturen. Mit einer feinfühligen Bildsprache und ausdrucksstarkem Schauspiel zeigt der Film beispielhaft, wie Feindschaft überwunden werden kann: durch die Bereitschaft zum gegenseitigen Verstehen und Mitfühlen, durch Vertrauen, Mut und Liebe. (Text der Jurybegründung)
Eine Lobende Erwähnung erhielt der Wettbewerbsbeitrag
Cover Boy ...
(L'ultima revoluzione)
Die Geschichte eines jungen Rumänen, der als Kind erleben musste, wie sein Vater im Kampf gegen das Ceaucescu-Regime getötet worden ist, sucht mit einem Freund in Italien sein Glück, gerät in die von rein kapitalistischen Werten geprägte Welt der Werbung und kommt zur Besinnung, als er sich eines Tages als nackter Cover Boy auf dem Plakat eines Jeans-Herstellers wiederfindet, das den Begriff Revolution für die kommerzielle Kampagne ummünzt.
In ihrer Begründung schreibt die Jury: Die Reise eines jungen rumänischen Migranten nach Italien ist eine Odyssee durch Widrigkeiten, ungesicherte Menschenrechte und neue kapitalistische Werte. Zugleich ist sie die Entdeckung wahrer Freundschaft und der Möglichkeit, seine Würde zu behalten. Die Sicht des Films auf diese Realitäten ist vielschichtig, sensibel und formal überzeugend.
Mitgliedern der Jury waren: David Fonjallaz (Schweiz),
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Kartenspiel als Hoffnungssymbol Der Preis der Ökumenischen Jury beim 55. Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg (16.11. 25.11.2006) ging an
Treseta
(Die Kartenspieler Geschichte einer Insel) Für
das beliebte kroatische Kartenspiel Treseta braucht man vier Spieler.
Auf einer kleinen Insel vor der dalmatinischen Adriaküste ist für
ein Quartett von vier in die Jahre gekommenen Spielern Treseta der zentrale
Lebensinhalt, - bis einer aus der Runde tot zusammenbricht. Was macht
man aber, wenn man auf der kleinen Insel, auf der die Zahl der Bewohner
schon arg geschrumpft ist, keinen vierten Mann findet? Die kroatischen
Filmemacher Drazen Zarkovic und Pavo Marinkovic entwickeln aus dieser
Ausgangssituation in ihrem Film eine
melancholische Tragikomödie. Dafür erhielten die Filmemacher
den Preis der Ökumenischen Jury bei den diesjährigen Filmfestspielen
Mannheim-Heidelberg. In der Begründung heißt es:
Mitglieder
der Jury waren: |
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2005 Pavee Lackeen
(Wohnwagenleben) Ryna (Ryna,
das Mädchen) |
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2004
Die Jury vergab außerdem eine Lobende Erwähnung an den Film Nema Problema
(Keine Probleme), Mitglieder der Jurywaren:
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2003
Der Preis der Ökumenischen Jury beim 52. Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg ging an den Film Khamoushiye darya
(Die Stille des Meeres) Mitglieder der Jury
waren:
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2002 Die Ökumenische Jury beim 51. Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg vergab den Preis der Ökumenischen Jury an dem Film Tussenland
(Zwischenland) Eine Lobende Erwähnung erhielt der Film Glowing, Growing
(Die Freiheit des Einzelnen) Mitglieder der Jury
waren: |