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Internationale Filmfestspiele Cannes Der Preis der Ökumenischen Jury beim 61. Internationalen Filmfestival von Cannes 2008 ging an Film ADORATION Atom Egoyan, der zuletzt 1997 in Cannes den Preis der Ökumenischen Jury für sein Meisterwerk „Das süße Jenseits“ erhalten hatte, bekam die Auszeichnung für eine komplexe Geschichte über einen Jungen, der seine Eltern verloren hat und ungeahnte Reaktionen erhält, als er einen Aufsatz ins Internet stellt, in dem er behauptet, sein arabischer Vater habe seine Mutter, als sie mit ihm schwanger war, mit einer Bombe im Koffer nach Israel schicken wollen. Mitglieder der Ökumenischen Jury 2008 waren: René Aucourt (Frankreich), President Webseite der Ökumenischen Jury |
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2007 Der Preis der Ökumenischen Jury bei den 60. Internationalen Filmfestspielen in Cannes ging an den Film Auf der anderen
Seite
In der Begründung
heißt es: "Dieser
Film erzählt in einer sehr gekonnten Weise über schicksalhafte
Begegnungen von Menschen verschiedener Herkunft in Deutschland und der
Türkei. Er reflektiert sehr einfühlsam die schmerzliche Komplexität
des Verlustes von Koordinaten und Beziehungen, und zeigt dabei Wege der
Annäherung zwischen den Kulturen auf."
Mitglieder der Ökumenischen Jury 2007 waren: Anne-Béatrice
Schwab (Schweiz), Präsidentin |
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2006 Der Preis der Ökumenischen Jury bei den 59. Internationalen Filmfestspielen in Cannes ging an den Film Babel Der u.a. mit Cate Blanchett und Brad Pitt hochkarätig besetzt Film faszinierte die Jury wegen seiner aktuellen Bestandsaufnahme unserer heutigen Lebenswirklichkeit. In der Begründung heißt es: Unsere Welt beruht auf einer Kommunikation, die universell, umfassend und unmittelbar zu sein scheint. Aber in Wirklichkeit handelt es sich dabei um eine Illusion, die Vorurteile, Angst und Einsamkeit gegenüber dem anderen (Personen, Kulturen, Völkern, Geschlechtern, Generationen...) nährt. Babel zeigt, dass eine wirkliche Beziehung nur dann möglich ist, wenn man darauf verzichtet, alles meistern zu wollen und sich gegenseitig mit seinen Stärken und Schwächen anerkennt. Die Internationale Jury zeichnete Iñárritu mit dem Regiepreis aus. Eine Lobende Erwähnung erhielt der Film:
Z Odzysku Jos Horemans (Belgien), Präsident; Waltraud Verlaguet (Frankreich); Anita Uzulniece (Lettland); Stefan Förner (Deutschland); Michel Kubler (Frankreich); Gianna Urizio (Italien). |
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Preise der Ökumenische Jury:
Caché
In der Begründung heißt es: Das intime Leben eines Fernsehmoderators wird durch einen anonymen Beobachter gefilmt. Die entsprechenden Videocassetten, die ihm in regelmässigen Abständen zugestellt werden, beunruhigen und verwirren ihn, weil sie Kindheitserinnerungen wecken und Bezüge zur Tagesaktualität herstellen. In einem strengen Stil evoziert der Filmemacher die Komplexität der Verantwortung des Menschen gegenüber seiner Vergangenheit und der Geschichte.
Eine lobende Erwähnung ging an einen Film aus der Sektion «Un Certain Regard»:
Delwende (Lève-toi
et marche) Die hoffnungsvolle Geschichte einer mutigen jungen Frau, die sich der repressiven Männerherrschaft ihres afrikanischen Dorfes widersetzt und gewissen abergläubischen Bräuchen Wahrheit und Solidarität entgegenstellt.
Mitglieder der Jury
waren: |
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2004 Preise der Ökumenischen Jury Diarios de motocicleta
(Motorcycle Diaries) Eine Lobenden Erwähnung für Moolaadé
Mitglieder der Jury
waren: |
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2003 Preis der Ökumenischen
Jury Panj é Asr
(Fünf Uhr nachmittags)
Mitglieder der Jury
waren: |